Die Wirbelsäule, das unbekannte Wesen...
Hand aufs Herz: Was weißt Du über Deine Wirbelsäule? Nicht viel? Naja, es kommt Dir ja auch sicher erst einmal nicht soooo spannend vor...
Deshalb hier zunächst die wichtigsten Fakten, die Du kennen solltest, um besser beurteilen zu können, was gut für Deinen Rücken ist und was nicht.
Wie Du auf dem Bild links siehst, kann man die Wirbelsäule grob in vier Bereiche unterteilen. Diese Bereiche sind die "obere" (Hals-), die "mittlere" (Brust-) und die "untere" (Lenden-) Wirbelsäule, sowie die unbeweglichen Knochen des Kreuz- und des Steißbeins.
Elemente der Wirbelsäule:

Die Wirbel
Davon gibt es insgesamt 24 Stück. Sie sind durch Wirbelgelenke, Bandscheiben und Bänder miteinander verbunden (auf Bild
rechts weiß).
Die Bandscheiben
Besonders wichtig sind die Bandscheiben, die Du ja sicher vom Hörensagen kennst. Sie dienen als Puffer zwischen den Wirbeln. Da sie nicht durchblutet werden, müssen sie wie ein Schwamm die Nährstoffe aus der Umgebung aufsaugen. Dies klappt aber nur, wenn sie nicht dauernd durch Belastung ausgepreßt werden (auf Bild rechts gelb). Am besten für die Bandscheiben ist ein steter Wechsel von Be- und Entlastung, damit ein reger Flüssigkeitsaustausch des "Schwamms" mit seiner Umgebung stattfinden kann.Der Muskel-Band-Apparat
Die Wirbelsäule erhält ihre Stabilität durch Muskeln und Bänder (auf Bild links rot), die sie stützen und zusammenhalten. Ohne die würde sie wie ein Turm beim "Jenga" umkippen.Je kräftiger die Muskeln sind, desto stabiler ist die Wirbelsäule und desto besser kann sie ihre Funktion erfüllen. Was genau diese Funktion ist, erfährst Du auf der nächsten Seite...
Das war's schon zum Aufbau der Wirbelsäule. Auf der nächsten Seite erfährst Du, wozu sie eigentlich dient...
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